„Das Buch, ein Haufen toter Buchstaben? Nein, ein Sack voll Samenkörner.“

(André Gide, französischer Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger 1947)

 Ein Buch ist mehr als die Sammlung von Buchstaben in gebundenen Seiten, mehr als die grafische Darstellung von Wissen. Jedes Buch beinhaltet Wissen, aber auch Emotionen und Empfindungen, die Menschen erlebt haben. Und trotzdem gab es Zeiten, während des Nationalsozialismus zum Beispiel, in denen Bücher verbrannt wurden.

Mit dem Welttag des Buches am 23. April werden das Buch und das Lesen gefeiert sowie an die Rechte der Autoren erinnert. Aber warum genau dieses Datum? Am 23. April starben große Persönlichkeiten der literarischen Welt: Miguel de Cervantes Saavedra und William Shakespeare.

Auch in der Deutschen Schule Quito ist der Tag des Buches zur Tradition geworden. Jedes Jahr prämiert die Bibliothek die besten Autoren unter den Schülern, die an unserem Geschichtenwettbewerb teilnehmen. Für die Schüler der Primaria und Sekundaria bieten wir zwei Tage lang eine Vielzahl von Aktivitäten rund um Literatur und Lesen sowie eine Buchmesse an.