Der Weg zum Schulentwicklungsplan 2018 – 2023

Nach der BLI 2016 stand die Aufgabe an, einen neuen Schulentwicklungsplan zu erstellen, der die Grundlage unserer Arbeit in den Jahren bis zur nächsten Inspektion sein würde. Diese wurde einer Arbeitsgruppe bestehend aus sechs Lehrern übergeben.

Das Erarbeiten eines neuen Plans war gerade nach dem guten Abschneiden der Schule bei der BLI nicht so einfach, weil es nicht viele offensichtliche Felder gab, an denen wir arbeiten konnten. Natürlich sollten die wenigen Schwachpunkte aufgegriffen werden, die uns rückgemeldet worden waren.

Zur weiteren Themenfindung wurde im Herbst 2016 ein pädagogischer Tag durchgeführt, an dem Schülervertreter, Elternvertreter und Lehrer in unterschiedlichen Gruppen teilgenommen haben. Die Ergebnisse dieses Tages wurden „destilliert“ und als Grundlage für den neuen Schulentwicklungsplan genommen.

Schnell stellte sich heraus, dass wir uns auf drei so genannte Säulen konzentrieren wollten:

A – Wir lernen, leben, lieben Deutsch.

B – Wir unterrichten und lernen mit Motivation.

C – Wir strukturieren und organisieren unser Schulleben.

Zu jeder dieser Säulen wurden zwei bis drei Ziele formuliert, die wir in den nächsten Jahren erreichen wollen. Zur Erreichung der Ziele dienen Maßnahmen, die durchgeführt werden sollen. Zudem wurde jede Maßnahme in verschiedene Schritte zerlegt. Von jedem Schritt kann geprüft werden, ob er erreicht wird, so dass ein Nachverfolgen der Arbeitsfortschritte einfach möglich ist und wir somit zu jedem Zeitpunkt wissen können, wo wir stehen.

An der Umsetzung der Maßnahmen ist in Form von Arbeitsgruppen, zu denen je nach Auftrag Lehrern, Eltern und Vorstand eingeladen sind, die ganze Schulgemeinschaft beteiligt.

Zwei Bestandteile des Schulentwicklungsplans 2018 – 2023 sind entscheidend für die erfolgreiche Arbeit. Das ist zum einen die vorgesehene Evaluation des Erfolges der verschiedenen Maßnahmen zusammen mit einer Rückführung der Ergebnisse im Hinblick auf ihre Optimierung. Zum anderen wurde jeder Maßnahme eine Person aus der Schulleitung bzw. der PQM-Gruppe zugeordnet, die die Erarbeitung professionell begleitet.

Insgesamt ist ein Dokument entstanden, das für die nächsten sechs Jahre unser Schulleben nachhaltig prägen und die durch die gemeinsame Anstrengung aller Beteiligten für die weitere Zukunft vorbereiten wird.