Im Namen der DSQ und zusammen mit anderen Schulen des MOVE-Netzwerks nahm eine Gruppe von freiwilligen Schülern an dem von der Universidad San Francisco de Quito unterstützten Projekt zur Messung des CO2-Fußabdrucks teil. In Begleitung von Tutoren der USFQ und den für MOVE zuständigen Lehrern der Deutschen Schule sammelten sie Daten, um einen Plan zur Emissionsminderung für die Schulgemeinschaft zu erstellen.

Auf der Grundlage der im ersten Halbjahr des Schuljahres 2020-21 gesammelten Daten und der Berechnungen der Treibhausgasemissionen an unserer Schule im Jahr 2019 (dem letzten komplett präsentiellen Jahr vor der Pandemie) haben sie einen Bericht erstellt, in dem sie Vorschläge für Maßnahmen zur Verringerung dieser Emissionen unterbreiten. Die Vorschläge betreffen verschiedene Bereiche unserer Schule und die gemeinsame Arbeit der gesamten Schulgemeinschaft (Schüler, Lehrer, Verwaltungspersonal, Management usw.).

Wir sind davon überzeugt, dass dieses Projekt ein wichtiger Beitrag zu einem Thema von grundlegender globaler Relevanz ist, das auf allen Ebenen angegangen werden muss. Neben dem Bewusstsein für die Auswirkungen unseres täglichen Handelns als Privatpersonen auf die Umwelt wollen wir auch das Bewusstsein auf der Ebene unserer Schule als Institution schärfen, denn gemeinsam als Schulgemeinschaft können wir einen viel größeren positiven Effekt erzielen, wenn es uns gelingt, unseren CO2-Fußabdruck zu verringern.

Mit unseren Vorschlägen verfolgen wir im Wesentlichen drei Ziele: erstens die Änderung der Gewohnheiten der Mitglieder unserer Schulgemeinschaft durch Kampagnen, die darauf abzielen, das Bewusstsein für die Auswirkungen unserer kleinen Handlungen zu schärfen (z. B. das Ausschalten von Lichtern oder elektronischen Geräten, wenn sie nicht benutzt werden, oder die Wiederverwendung von Schulmaterialien); zweitens die Erzielung von Veränderungen auf technologischer Ebene innerhalb der Schule (z. B. die Installation von Photovoltaikanlagen); und drittens die Bewertung möglicher Veränderungen auf organisatorischer Ebene, insbesondere im Bereich Verkehr. Wir hoffen, dass wir im Schuljahr 2021-22 mit unseren Vorschlägen vorankommen können.

Im Schuljahr 2021-22 wurden bereits einige Fortschritte erzielt, z. B. mit einer neuen Verordnung für den Bustransport, Nachrichten zur Sensibilisierung auf dem Bildschirmhintergrund der Computer und dem Beginn der Kompostierung von organischen Abfällen im Kindergarten.

Wir danken dem Netzwerk der MOVE-Schulen für die Initiative und der Universität San Francisco de Quito für die Unterstützung während des gesamten Prozesses und bei der Berechnungen der Emissionen; nicht zu vergessen die Unterstützung durch die Verwaltung, das Servicepersonal und die Transportabteilung der Deutschen Schule, ohne die wir die Daten, die die Grundlage des Projekts bilden, nicht hätten erhalten können.

Eine sehr kurze Zusammenfassung der Ergebnisse:

 

En ese proyecto trabajaron:
Martin Caleb Montalvo (11E), Sara de la Torre (11D), Emilia Perraso (12E), Francesca Hadweh (10E)

¡MUCHAS GRACIAS!